Wellness und Job – Freizeitgestaltung für ein ausgeglichenes Berufsleben

Veröffentlicht am 22nd Dezember 2010 in Berufsleben, Freizeit

Biss ist notwendig, um Ziele zu erreichen, aber Verbissenheit verleitet dazu, Fehler zu übersehen. Wer körperlich und seelisch nicht entspannen kann, niemals die Beine oder die Seele baumeln lässt, verkrampft innerlich wie äußerlich und verliert die Kraft zur Konzentration auf das Wesentliche.

Wellnesskonzepte setzen an genau dieser Stelle an; Wellness führt zu einer Steigerung des seelischen Wohlbefindens ebenso wie zu körperlicher Fitness. Im Prinzip basiert Wellness auf drei Komponenten: Reinigung, Entspannung und Bewegung. Damit daraus aber nicht gleich wieder ein Pflichtprogramm wird, das abgearbeitet werden muss, kommt dem Wort “lassen” bei der Wellness besondere Bedeutung zu: Wer Wellness betreibt, lässt bewusst die Arbeit einmal hinter sich, um sich verwöhnen zu lassen.

Gerade die Arbeit im Büro ist oft mit einseitigen körperlichen Belastungen, unausgeglichenen Bewegungsabläufen und monotonen Arbeitsabläufen verbunden, bei denen gerade mal Kopf und Hände in Bewegung geraten – der Rest des Körpers muss sich fügen. Daraus aber resultieren häufig Verspannungen, falsche Körperhaltungen, die auch durch ergonomische Büromöbel allein nicht ausgeglichen werden können. Wird dem nichts entgegengesetzt, so können aus den Verspannungen leicht Schmerzen werden, die in Kopf und Rücken ausstrahlen, schlimmstenfalls kann die ständige Belastung zu Bandscheibenschäden führen. Eine sanfte Massage, ausgleichende Bewegung, heiße Bäder oder der Gang in die Sauna wirken hier oft Wunder und sollten daher regelmäßig in Anspruch genommen werden.

Büroarbeit ist Kopfarbeit – unser Hirn aber folgt eigenen Gesetzen. Berühmte Künstler und Erfinder haben berichtet, dass sie ihre besten Ideen im Schlaf oder in anderen Ruhephasen hatten. Den meisten Menschen ist dieses Phänomen zumindest im Ansatz bekannt: Etwas liegt uns auf der Zunge, aber solange wir verbissen darüber nachdenken, fällt es uns nicht ein. Erst wenn wir an etwas anderes denken, also das Problem innerlich loslassen, stellt sich die Lösung plötzlich wie von selbst ein. Wer Wellness betreibt, sieht das Verwöhntwerden also nicht nur als reinen Selbstzweck an, sondern trägt auf diese Weise auch zur eigenen geistigen Fitness bei.

Wellness kann mit einem Hotelaufenthalt verbunden sein, für den man sich ein Wochenende oder auch länger eine Auszeit nimmt. Angebote wie zum Beispiel Massagen, Bäder, Rückengüsse oder Wassergymnastik können aber auch als Einzeltermine oder in fortlaufenden Kursen vor Ort gebucht werden; auch gibt es in zahlreichen Städten mittlerweile spezielle Wellness-Oasen, in denen sich ein angenehmer und entspannender Wellness-Tag verbringen lässt.

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