Wenn man in einem Büro arbeitet, ist der Schreibtisch so etwas wie die Welt, und es stellt sich dem Nutzer an irgendeiner Stelle die Frage nach dem richtigen System, den Schreibtisch zu organisieren, also ein Ablagesystem zu planen.
Jedem Typ sein Schreibtisch
Es ist doch immer wieder erstaunlich zu sehen, wie unterschiedlich in einem normiert eingerichteten Büro die Schreibtische aussehen. Manch einer hat die ganze Fläche mit Fotos, Colaflaschen und wild zusammen gewürfelten Papieren übersät. Andere wiederum haben einen Schreibtisch, der aussieht, als würde niemals daran gearbeitet, so ordentlich wirkt er zu jeder Zeit. Die Kunst, wirklich effektiv am Schreibtisch zu arbeiten, den Überblick zu behalten, setzt voraus, dass man sich seinen eigenen Denk- und Arbeitstil bewusst macht und den Schreibtisch diesem angleicht.
Der Chaot
Was auf den ersten Blick wie ein unübersichtliches Chaos wirkt, kann in Wirklichkeit durchaus System haben. Nur ist es nicht zur Nachahmung angetan, denn der Chaot baut sein Chaos jeden Tag selber auf, kennt dessen Entstehen.
Der Penible
Wer sich eher in der Kategorie “penibel” wieder findet, hat dafür meist gute Gründe. Wie die Feng Shui Adepten bestätigen, bringt äußere Ordnung und Klarheit auch innere Klarheit. Wenn sich zuviel auf dem Schreibtisch stapelt, ein Vorgang den anderen überlagert, kann dies eher Druck und innere Unruhe erzeugen als einen effizienten Arbeitsstil.
Also sollte man sich einmal Tipps von Fachleuten holen, wie man es schafft, Ordnung zu halten. Beliebt sind Kategorien wie “kann warten”, bzw. “muss sofort erledigt werden” etc. Wenn etwas in letzterer Kategorie erscheint, sollte es auch wirklich zeitnah bearbeitet werden.
To do or not to do?
Ein System, das man auf dem Schreibtisch herstellt, ist ein bisschen wie die berühmten “to do” Listen, die man idealer Weise stringent abarbeitet. Nichts ist angenehmer, als am Ende viele erledigte Posten zu haben. Auf den Schreibtisch übertragen, bedeutet das: eine übersichtliche oder sogar leere Fläche zu erzeugen.